Als Basis für alle Arten des Hundesports gibt es einige Grundübungen, die jeder Hund und Hundeführer beherrschen sollte. Diese Übungen sind auch beim täglichen Gassi gehen wichtig, will man einen Hund führen, der auch bei hundelosen Mitmenschen gern gesehen ist. Genau so wichtig ist das unverzügliche Umsetzen der Hörzeichen bei gefährlichen Situationen im Straßenverkehr.
Die BH-Prüfung wird durch einen Leistungsrichter des Verbandes abgenommen. Sie besteht aus drei Teilen und beginnt mit einer theoretischen Überprüfung der Sachkunde der Hundehalter. Ist diese bestanden, folgt der zweite Teil auf dem Übungsplatz (Laufschema, insbesondere Unterordnungs-Übungen), der dritte an der Straße (Verkehrsteil).
Dort werden im normalen Verkehrsgeschehen alltägliche Situationen simuliert, z.B. ein Passant hält den Hundeführer an, um nach dem Weg zu fragen, ein Radfahrer überholt klingelnd die Beiden. Hund und Halter gehen durch eine größere Gruppe von Personen, bleiben in der Gruppe stehen, wobei der Hund "Sitz" bzw. "Platz" zu machen hat. Bei der Begegnung der Hunde untereinander und mit Menschen sollen sie sich ruhig verhalten und keinerlei Angriffshaltungen zeigen.
Zugelassen zur Begleithundprüfung sind Hunde aller Rassen und Größen ab 15 Monaten. Sie kann beliebig oft durchgeführt werden.